Hochsensitivität / Hochsensibilität
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Der Begriff Hochsensitivität wurde 1997 durch die Amerikanische Psychologin Elaine N. Aaron einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht mit ihrem Bestseller Buch “The highly sensitive person”. Daher stammt auch die Abkürzung HSP. Im Folgenden verwende ich die Begriffe Hochsensitivität und Hochsensibilität als Synonyme. Charakteristika von hochsensitiven Personen 1. Wahrnehmung: HSP nehmen mehr und detaillierter wahr - Überdurchschnittliche Wahrnehmungsfähigkeiten der 5 Sinne, z.T.     überempfindlich. Bsp: Empfindlich auf laute Geräusche, Sehr feine Nase,    Empfindlichkeit auf bestimmte Materialien (Kleider), exzellenter Geschmackssinn,   etc. - HSP geraten schnell in eine Überstimulierung (zu viele Eindrücke müssen   verarbeitet werden) - Manche HSP nehmen Gedanken, Auren wahr und geben an, mit Verstorbenen   kommunizieren zu können (arbeiten z.T. als Medium) 2. Verarbeitungstiefe: HSP verarbeiten Informationen gründlicher - Folge = Die Verarbeitung dauert länger, kostet mehr Energie, ist aber dann auch   vertiefter  - Gespräche können eine HSP noch lange danach beschäftigen 3. Emotionale Dünnhäutigkeit: HSP sind emotional beührbarer - HSP werden schnell verletzt - HSP nehmen zwischenmenschlich Vieles wahr, z.B. wie es dem Gegenüber geht      (nonverbal) oder wie die Stimmung in einer Gruppe ist - HSP haben oft mehr Mühe in Konfliktsituationen 4. Empathiefähigkeit - HSP besitzen oft ein hohes Mass an Empathie. Daher leiden sie stärker mit  beim Anblick   vom Leiden anderer Menschen (schlimme Nachrichten, Aggression in Filmen, etc.) 5. Selbstwahrnehmung - Oft sind HSP in iher Wahrnehmung mehr gegen aussen als gegen innen orientiert - Daraus resultiert oft eine verminderte Selbstwahrnehmungsfähigkeit. - Folgen: Mühe, eigene Bedürfnisse zu formulieren oder die Tendenz, sich selber zu überfordern und übermässig zu verausgaben. 5. Weitere spezielle Begabungen (optional) - Grosse individuelle Unterschiede - Wahrnehmen von Auren, Energiefeldern, oder diversen anderen Sinnesphänomena - Spezialphänomene wie Synästhesien, also gleichzeitig wahrgenommene Wahrnehmungsdimensionen (z.B. einen Geschmack als Farbe wahrnehmen, etc.) Therapie mit hochsensitiven Personen Im   Gespräch   mit   einer   hochsensitiven   Person   wird   meist   schnell   deutlich,   dass   sie   sich bereits    vertieft    mit    ihren    Themen    auseinandergesetzt    hat.    Für    mich    ist    es    daher interessant   und   aufschlussreich,   was   die   Person   bereits   unternommen   oder   versucht   hat, um   dem   Problem   beizukommen.   Falls   Hochsensitivität      bisher   noch   nicht   zum   Thema geworden     ist,     kann     den     Betroffenen     eine     eingehende     Auseinandersetzung     damit Identität, Verständnis und Handlungsorientierung liefern. Da   Hochsensitivität   der   Wahrnehmung   und   Reizverarbeitung   angeboren   ist,   geht   es   in   der Therapie    grösstenteils    um    Akzeptanz    der    eigenen    Person    und    Umgang    mit    den eigenen    Grenzen .    Durch    die    Stärkung    der    Eigenwahrnehmung     und    Zentrierung    auf    die eigene    Person     wird    die    betroffene    Person    realisieren,    wie    weit    jenseits    der    eigenen Grenzen    sie    bisher    operiert    hatte.    Diese    trainierbare    Achtsamkeit    umschliesst    folgene Ebenen:     Gedanken,     die     fünf     Sinne     (Sehen,     Hören,     Riechen,     Schmecken,     Tasten), Körpersensationen,      Gefühle,      Bedürfnisse,      Abneigungen      und      Impulse.      Eine      der Hauptaufgaben    in    der    Gestalttherapie    (und    nicht    nur    für    HSP)    besteht    darin,    auf angebrachte    Weise    zu    kommunizieren,    was    man    will    und    was    nicht.    Ferner    werden Strategien     im     Zusammenhang     mit     Reizüberflutung     erlernt,     wie     Techniken     zur Reizfilterung. Anpassung versus Authentizität Ich   arbeite   gerne   mit   eigenen   Modellen,   so   beispielsweise   mit   dem   Modell   der   Anpassung versus    Authentizität.    Damit    kann    individuelles    Verhalten    zwischen    den    Dimensionen Anpassung   und   Authentizität   betrachtet   werden.   Hochsensitive   Personen   bewegen   sich oft   (und   jahrelang)   derart   stark   im   Bereich   der   Anpassung,   dass   sie   sich   in   der   Folge ausgelaugt   und   chronisch   erschöpft   fühlen,   bis   hin   zum   Burn-Out,   der   Depression.   In solchen    Fällen    ist    die    Anpassung    (und    Zurückstellen    des    Eigenen)    zur    Gewohnheit geworden    und    es    erstaunt    nicht,    wenn    die    Betroffenen    Mühe    haben,    die    eigenen Wünsche   und   Abneigungen   auszudrücken.   Viele   HSP   sehnen   sich   danach,   so   sein   zu können,    wie    sie    wirklich    sind,    eben    ohne    diese    anstrengende    Anpassung.    In    einer Psychotherapie   kann   herausgefunden   werden,   wie   man   sich   verhalten   kann,   um   sich besser     zu     fühlen,     selbstbestimmter     zu     handeln     und     einen     nährenden     (anstatt erschöpfenden) Energiehaushalt zu praktizieren. Anpassung           Authentizität Fokus auf Welt             Fokus auf Ich Selbsttest nach Elaine Aron 1. Ich fühle mich leicht überwältigt durch starke Sinneseindrücke. 2. Offenbar habe ich eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in meiner Umwelt. 3. Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich. 4. Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz. 5. Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen – entweder in ein dunkles Zimmer oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein und mich von der Stimulation erholen kann. 6. Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen. 7. Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grelle Lichter, starke Gerüche, raue Textilien auf meiner Haut oder Martinshörner in meiner Nähe. 8. Ich besitze ein reiches, vielschichtiges Innenleben. 9. Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen. 10. Kunstvolle Musik bewegt mich tief. 11. Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch alleine sein möchte. 12. Ich bin ein gewissenhafter Mensch. 13. Ich bin schreckhaft. 14. Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss. 15. Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (zum Beispiel durch eine Veränderung der Beleuchtung oder der Sitzordnung). 16. Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun. 17. Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen. 18. Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich. 19. Ich fühle mich unangenehm erregt, wenn sich um mich herum viel abspielt. 20. Hungergefühle stören nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigen meine Stimmung. 21. Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig. 22. Ich bemerke und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke. 23. Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen muss. 24. Für mich ist es sehr wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich mich ärgern muss oder die mich überwältigen. 25. Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich. 26. Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter abschneide, als ich eigentlich könnte. 27. Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen Ergebnisse: Wenn Sie mehr als 14 Aussagen als zutreffend markiert haben, sind Sie wahrscheinlich eine Highly Sensitive Person. Sollte die Zahl zwar geringer sein, die betreffenden Aussagen aber in extremem Maße zutreffen, so könnten sie ebenfalls zu den betroffenen Menschen zählen. © 2000 Elaine N. Aron http://www.hochsensible.de/aron-test.htm Literaturempfehlungen zu HSP Rolf Sellin: "Wenn die Haut zu dünn ist" - Hochsensibilität - vom Manko zum Plus. Mit Test: Sind Sie hochsensibel? Buch bestellen Brigitte Schorr: "Hochsensibilität"- Empfindsamkeit leben und verstehen (80 Seiten) Dünnes Büchlein mit dem Wichtigsten drin Buch bestellen Alle Bücher von Elaine Aron ("Entdeckerin" von HSP), z.B.- Elaine Aron: "Sind Sie hochsensibel? Wie sie ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen" (368 Seiten) Selbsttest, wichtigste Themen, Ratschläge und Selbstbetroffenenberichte Buch bestellen Elaine Aron: "Sind Sie hochsensibel? Das Arbeitsbuch" (352 Seiten) Buch bestellen Marianne Skarics: "Sensibel kompetent - Zart besaitet und erfolgreich im Beruf" (221 Seiten) Umgang von HSP bei der Arbeit, Selbsttest, Myers-Briggs Persönlichkeitstest (Kurzform) Buch bestellen Georg Parlow: "Zart besaitet - Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen." (247 Seiten) Einführung ins Thema  Buch bestellen
Psychotherapeutische Praxis Dr. phil. Philippe Stöckli

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Hochsensitivität / Hochsensibilität
Der Begriff Hochsensitivität wurde 1997 durch die Amerikanische Psychologin Elaine N. Aaron einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht mit ihrem Bestseller Buch “The highly sensitive person”. Daher stammt auch die Abkürzung HSP. Im Folgenden verwende ich die Begriffe Hochsensitivität und Hochsensibilität als Synonyme. Charakteristika von hochsensitiven Personen 1. Wahrnehmung: HSP nehmen mehr und detaillierter wahr - Überdurchschnittliche Wahrnehmungs- fähigkeiten der 5 Sinne, z.T. überempfindlich. Bsp: Empfindlich auf laute Geräusche, sehr feine Nase,  Empfindlichkeit auf bestimmte Materialien (Kleider), exzellenter Geschmackssinn, etc. - HSP geraten schnell in eine Überstimulierung (zu viele Eindrücke müssen verarbeitet werden) - Manche HSP nehmen Gedanken, Auren wahr und geben an, mit Verstorbenen kommunizieren zu können (arbeiten z.T. als Medium) 2.        Verarbeitungstiefe:        HSP        verarbeiten Informationen gründlicher - Folge = Die Verarbeitung dauert länger, kostet mehr Energie, ist aber dann auch vertiefter  - Gespräche können eine HSP noch lange danach beschäftigen 3.      Emotionale      Dünnhäutigkeit:      HSP      sind emotional beührbarer - HSP werden schnell verletzt - HSP nehmen zwischenmenschlich Vieles wahr, z.B. wie es dem Gegenüber geht (nonverbal) oder wie die Stimmung in einer Gruppe ist - HSP haben oft mehr Mühe in Konfliktsituationen 4. Empathiefähigkeit - HSP besitzen oft ein hohes Mass an Empathie. Daher leiden sie stärker mit  beim Anblick vom Leiden anderer Menschen (schlimme Nachrichten, Aggression in Filmen, etc.) 5. Selbstwahrnehmung - Oft sind HSP in iher Wahrnehmung mehr gegen aussen als gegen innen orientiert - Daraus resultiert oft eine verminderte Selbstwahrnehmungsfähigkeit. - Folgen: Mühe, eigene Bedürfnisse zu formulieren oder die Tendenz, sich selber zu überfordern und übermässig zu verausgaben. 5. Weitere spezielle Begabungen (optional) - Grosse individuelle Unterschiede - Wahrnehmen von Auren, Energiefeldern, oder diversen anderen Sinnesphänomena - Spezialphänomene wie Synästhesien, also gleichzeitig wahrgenommene Wahrnehmungsdimensionen (z.B. einen Geschmack als Farbe wahrnehmen, etc.) Therapie mit hochsensitiven Personen Im    Gespräch    mit    einer    hochsensitiven    Person wird   meist   schnell   deutlich,   dass   sie   sich   bereits vertieft    mit    ihren    Themen    auseinandergesetzt hat.     Für     mich     ist     es     daher     interessant     und aufschlussreich,       was       die       Person       bereits unternommen     oder     versucht     hat,     um     dem Problem     beizukommen.     Falls     Hochsensitivität       bisher   noch   nicht   zum   Thema   geworden   ist,   kann den            Betroffenen            eine            eingehende Auseinandersetzung   damit   Identität,   Verständnis und Handlungsorientierung liefern. Da     Hochsensitivität     der     Wahrnehmung     und Reizverarbeitung    angeboren    ist,    geht    es    in    der Therapie      grösstenteils      um      Akzeptanz      der eigenen   Person   und   Umgang   mit   den   eigenen Grenzen .          Durch          die          Stärkung          der Eigenwahrnehmung    und   Zentrierung   auf   die   eigene Person    wird   die   betroffene   Person   realisieren,   wie weit    jenseits    der    eigenen    Grenzen    sie    bisher operiert     hatte.     Diese     trainierbare     Achtsamkeit umschliesst   folgene   Ebenen:   Gedanken,   die   fünf Sinne      (Sehen,      Hören,      Riechen,      Schmecken, Tasten),              Körpersensationen,              Gefühle, Bedürfnisse,   Abneigungen   und   Impulse.   Eine   der Hauptaufgaben   in   der   Gestalttherapie   (und   nicht nur      für      HSP)      wird      darin      bestehen,      auf angebrachte   Weise   zu   kommunizieren,   was   man will   und   was   nicht.   Ferner   werden   Strategien   im Zusammenhang   mit   Reizüberflutung   erlernt,   wie Techniken zur Reizfilterung. Anpassung versus Authentizität Ich     arbeite     gerne     mit     eigenen     Modellen,     so beispielsweise    mit    dem    Modell    der    Anpassung versus    Authentizität.    Damit    kann    individuelles Verhalten   zwischen   den   Dimensionen   Anpassung und          Authentizität          betrachtet          werden. Hochsensitive    Personen    bewegen    sich    oft    (und jahrelang)   derart   stark   im   Bereich   der   Anpassung, dass     sie     sich     in     der     Folge     ausgelaugt     und chronisch   erschöpft   fühlen,   bis   hin   zum   Burn-Out, der      Depression.      In      solchen      Fällen      ist      die Anpassung   (und   Zurückstellen   des   Eigenen)   zur Gewohnheit    geworden    und    es    erstaunt    nicht, wenn   die   Betroffenen   Mühe   haben,   die   eigenen Wünsche   und   Abneigungen   auszudrücken.   Viele HSP   sehnen   sich   danach,   so   sein   zu   können,   wie sie   wirklich   sind,   eben   ohne   diese   anstrengende Anpassung.      In      einer      Psychotherapie      kann herausgefunden   werden,   wie   man   sich   verhalten kann,   um   sich   besser   zu   fühlen,   selbstbestimmter zu      handeln      und      einen      nährenden      (anstatt erschöpfenden) Energiehaushalt zu praktizieren. Anpassung       Authentizität Fokus auf Welt       Fokus auf Ich Selbsttest nach Elaine Aron 1. Ich fühle mich leicht überwältigt durch starke Sinneseindrücke. 2. Offenbar habe ich eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in meiner Umwelt. 3. Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich. 4. Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz. 5. Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen – entweder in ein dunkles Zimmer oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein und mich von der Stimulation erholen kann. 6. Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen. 7. Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grelle Lichter, starke Gerüche, raue Textilien auf meiner Haut oder Martinshörner in meiner Nähe. 8. Ich besitze ein reiches, vielschichtiges Innenleben. 9. Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen. 10. Kunstvolle Musik bewegt mich tief. 11. Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch alleine sein möchte. 12. Ich bin ein gewissenhafter Mensch. 13. Ich bin schreckhaft. 14. Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss. 15. Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (zum Beispiel durch eine Veränderung der Beleuchtung oder der Sitzordnung). 16. Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun. 17. Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen. 18. Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich. 19. Ich fühle mich unangenehm erregt, wenn sich um mich herum viel abspielt. 20. Hungergefühle stören nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigen meine Stimmung. 21. Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig. 22. Ich bemerke und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke. 23. Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen muss. 24. Für mich ist es sehr wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich mich ärgern muss oder die mich überwältigen. 25. Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich. 26. Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter abschneide, als ich eigentlich könnte. 27. Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen Ergebnisse: Wenn Sie mehr als 14 Aussagen als zutreffend markiert haben, sind Sie wahrscheinlich eine Highly Sensitive Person. Sollte die Zahl zwar geringer sein, die betreffenden Aussagen aber in extremem Maße zutreffen, so könnten sie ebenfalls zu den betroffenen Menschen zählen. © 2000 Elaine N. Aron  http://www.hochsensible.de/aron-test.htm Literaturempfehlungen zu HSP Rolf Sellin: "Wenn die Haut zu dünn ist" - Hochsensibilität - vom Manko zum Plus. Mit Test: Sind Sie hochsensibel? Buch bestellen Brigitte Schorr: "Hochsensibilität"- Empfindsamkeit leben und verstehen (80 Seiten) Dünnes Büchlein mit dem Wichtigsten drin Buch bestellen Alle Bücher von Elaine Aron ("Entdeckerin" von HSP), z.B.- Elaine Aron: "Sind Sie hochsensibel? Wie sie ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen" (368 Seiten) Selbsttest, wichtigste Themen, Ratschläge und Selbstbetroffenenberichte Buch bestellen Elaine Aron: "Sind Sie hochsensibel? Das Arbeitsbuch" (352 Seiten) Buch bestellen Marianne Skarics: "Sensibel kompetent - Zart besaitet und erfolgreich im Beruf" (221 Seiten) Umgang von HSP bei der Arbeit, Selbsttest, Myers-Briggs Persönlichkeitstest (Kurzform) Buch bestellen Georg Parlow: "Zart besaitet - Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen." 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