Was ist Traumatherapie?
Traumatherapie ist der Oberbegriff für die Therapie für Menschen mit psychischen Traumatisierungen. Definition einer psychischen Traumatisierung Der    Begriff    ‘Trauma’    stammt    aus    dem    Altgriechischen    und    bedeutet    Wunde.    In    der Medizin   wird   er   für   körperliche   Verletzungen   verwendet,   in   der   Psychiatrie   für   seelische. Ein     sogenanntes     Psychotrauma     entwickelt     sich     als     Folge     von     aussergewöhnlich       belastenden   Ereignissen,   wobei   meist   Gefühle   der   Ohnmacht   und   kompletten   Hilflosigkeit das    Sicherheitsgefühl    aufs    Schwerste    erschüttern.    Zu    charakteristischen    Symptomen können     Flashbacks     (unkontrollierbare,     durch     Trigger     hervorgerufene     emotionale Erinnerungen),    Alpträume,    ansgtzustände,    Vermeiden    von    allem,    was    an    das    Trauma erinnert,       Hyperarousal       (Übererregbarkeit,       konstante       “Alarm-Bereitschaft”),       und Hypoarousal   (z.B.   Gefühl   der   emotionalen   Abgestumpftheit,   bis   hin   zur   Dissoziation)      und mehr. Arten von Traumatherapien Heute   existiert   eine   grosse   Methodenvielfalt   in   der   Behandlung   von   Traumatisierungen. Verschiedene    Methoden    legen    Wert    auf    unterschiedliche    Aspekte    der    Behandlung, beispielsweise    auf    die    kognitive    Verarbeitung    oder    die    Einbettung    in    die    persönliche Lebensgeschichte.     Die     Wahl     der     Methode     hängt     zum     Einen     von     der     Art     der Traumatisierung   zusammen.   So   macht   es   einen   grossen   Unterschied,   ob   ein   Mensch   im Alter    von    40    Jahren    ein    schlimmes    Ereignis    erleben    musste,    bis    dahin    aber    ein unbeeinträchtigtes   Leben   geführt   hat   oder   ob   eine   Person   schon   im   frühen   Kindesalter wiederholten   sexuellen   Missbrauch   erleben   musste.   Grundsätzlich   gilt,   dass   die   Folgen umso   tiefgreifender   sind,   je   früher   und   je   länger   die   Traumatisierungen   stattgefunden haben.    In    solchen    Fällen    wurde    auch    die    psychische    Entwicklung    in    einer    frühen verwundbaren Phase gestört und beeinflusst. Die     Gemeinsamkeiten     der     häufigsten     Behandlungsmethoden     von     Psychotraumata können in folgenden Punkten zusammengefasst werden: Psychoedukation:   Aufklärung   über   Definition   und   Symptomatik   eines   Traumas,   über Behandlungsaspekte und zu erwartende Behandlungserfolge, etc. Emotionsregulation   und   Erlernen   von   Stressbewältigungsmechanismen   mit   dem Ziel, dass der Betroffene selbständig psychische Stabilität wiederherstellen kann Trauma Exposition : Auseinandersetzen mit den traumatischen Erinnerungen Kognitive   Restrukturierung:    Verständnis-   und   Sinnfindung   eines   Traumas,   Bearbeiten von irrationalen Überzeugungen und Attributionen Arbeit mit Emotionen : Wut, Trauer, Ohnmacht, Angst, Schuld Scham, Ekel, etc. Reorganisation    von    Gedächtnisfunktionen :    Erarbeiten    eines    zusammenhängenden, expliziten Narrativs Daneben    existieren    auch    körperorientierte    Methoden    wie    Somatic    Experiencing    (SE), welches   sich   auf   die   nonverbalen,   prozeduralen   Aspekte   des   Traumas   konzentriert.   Diese sind   im   Nervensystem   des   Körpers   gespeichert.   Ziel   ist   es   dabei,   die   im   Nervensystem noch wirksamen überfordernden Ereignisse zu einem inneren Abschluss zu bringen. Angewandte Methoden Ich arbeite mit den folgenden Methoden: EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) Traumatische     Erinnerungen     sowie     irrationale     Kognitionen     werden     durch     schnelle Augenbewegungen   verarbeitet.   Sehr   effektive   und   wissenschaftlich   gesicherte   Methode. Sogennannte ‘sanfte Methode’. Mehr Info . Ego-State-Therapie :     Die     Arbeit     mit     inneren     Persönlichkeits-Anteilen     kann     helfen, abgespaltene,   ev.   sprunghafte   eiene   verhaltens-   und   Erlebensweisen   einzuordnen   und   zu verstehen.   Methode   der   Wahl   bei   komplexer   PTBS   und   bei   Patienten   mit   dissoziativer Symptomatik. NET   (Narrative   Expositionstherapie):    ist   eine   schlanke,   sprachbaiserte   Methode      mit Fokus   auf   der   Exposition,   dem   Herstellen   eines   kohärenten   Narrativs   und   der   Einbettung in die eigene Lebensgeschichte. Therapie   der   traumabezogenen   Dissoziation:      Der   Begründer   Ellert   Nijenhuis   hat   in seiner    jahrelangen    Arbeit    mit    Menschen    mit    dissoziativer    Identitätsstörung    (DIS)    eine systematische   Herangehensweise   entwickelt,   die   auf   der   “demokratischen”   Integration der verschiedenen Persönlichkeits- Anteile beruht. NARM   (Neuroaffective   Relational   Model):   Der   Begründer   Laurence   Heller   war   langjähriger Trainer   von   Somatic   Experiencing   (SE).   NARM   erweitert   den   körperorientierten   Ansatz   des SE    um    eine    psychodynamische,    entwicklungsorientierte    Sichtweise.    Dabei    wird    sehr behutsam    gearbeitet    und    so    eine    Integration    von    Mentalem    und    Körperlichem    zu erreichen. Mehr Info . Literaturempfehlungen zu Traumatherapie Herman, Judith L. (2006). Die Narben der Gewalt. Junfermann Verlag: Paderborn. Van der Hart, O., Nijenhuis, E. & Steele, K. (2008). Das verfolgte Selbst - Strukturelle Dissoziation und die Behandlung chronischer Traumatisierung. Junfermann Verlag: Paderborn. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing Ego-state Therapie NET (Narrative Expositionstherapie) Therapie der traumabezogenen Dissoziation der Persönlichkeit  NARM (Neuroaffective Relational Model)
Psychotherapeutische Praxis Dr. phil. Philippe Stöckli

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Dr. phil. Philippe Stöckli

Gemeindestrasse 26 | 8032 Zürich

076 282 8885 | info @ psycho-therapeut.ch

Erfahren Sie mehr über meine Spezialisierungen Gestalttherapie Traumatherapie Suchttherapie Hochsensitivität EMDR NARM

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Was ist Traumatherapie?
Traumatherapie ist der Oberbegriff für die Therapie für Menschen mit psychischen Traumatisierungen. Definition einer psychischen Traumatisierung Der   Begriff   ‘Trauma’   stammt   aus   dem   Altgriechischen und    bedeutet    Wunde.    In    der    Medizin    wird    er    für körperliche   Verletzungen   verwendet,   in   der   Psychiatrie für   seelische.   Ein   sogenanntes   Psychotrauma   entwickelt sich     als     Folge     von     aussergewöhnlich          belastenden Ereignissen,    wobei    meist    Gefühle    der    Ohnmacht    und kompletten     Hilflosigkeit     das     Sicherheitsgefühl     aufs Schwerste         erschüttern.         Zu         charakteristischen Symptomen      können      Flashbacks      (unkontrollierbare, durch           Trigger           hervorgerufene           emotionale Erinnerungen),    Alpträume,    ansgtzustände,    Vermeiden von   allem,   was   an   das   Trauma   erinnert,   Hyperarousal (Übererregbarkeit,   konstante   “Alarm-Bereitschaft”),   und Hypoarousal         (z.B.         Gefühl         der         emotionalen Abgestumpftheit, bis hin zur Dissoziation)  und mehr. Arten von Traumatherapien Heute    existiert    eine    grosse    Methodenvielfalt    in    der Behandlung      von      Traumatisierungen.      Verschiedene Methoden   legen   Wert   auf   unterschiedliche   Aspekte   der Behandlung,        beispielsweise        auf        die        kognitive Verarbeitung    oder    die    Einbettung    in    die    persönliche Lebensgeschichte.    Die    Wahl    der    Methode    hängt    zum Einen   von   der   Art   der   Traumatisierung   zusammen.   So macht   es   einen   grossen   Unterschied,   ob   ein   Mensch   im Alter    von    40    Jahren    ein    schlimmes    Ereignis    erleben musste,    bis    dahin    aber    ein    unbeeinträchtigtes    Leben geführt    hat    oder    ob    eine    Person    schon    im    frühen Kindesalter   wiederholten   sexuellen   Missbrauch   erleben musste.     Grundsätzlich     gilt,     dass     die     Folgen     umso tiefgreifender     sind,     je     früher     und     je     länger     die Traumatisierungen    stattgefunden    haben.    In    solchen Fällen   wurde   auch   die   psychische   Entwicklung   in   einer frühen verwundbaren Phase gestört und beeinflusst. Die     Gemeinsamkeiten     der     häufigsten     Behandlungs- methoden    von    Psychotraumata    können    in    folgenden Punkten zusammengefasst werden: Psychoedukation:    Aufklärung    über    Definition    und Symptomatik             eines             Traumas,             über Behandlungsaspekte         und         zu         erwartende Behandlungserfolge, etc. Emotionsregulation           und           Erlernen           von Stressbewältigungs-mechanismen     mit     dem     Ziel, dass      der      Betroffene      selbständig      psychische Stabilität wiederherstellen kann Trauma     Exposition :     Auseinandersetzen     mit     den traumatischen Erinnerungen Kognitive       Restrukturierung:        Verständnis-       und Sinnfindung      eines      Traumas,      Bearbeiten      von irrationalen Überzeugungen und Attributionen Arbeit     mit     Emotionen :     Wut,     Trauer,     Ohnmacht, Angst, Schuld Scham, Ekel, etc. Reorganisation   von   Gedächtnisfunktionen :   Erarbeiten eines zusammenhängenden, expliziten Narrativs Daneben    existieren    auch    körperorientierte    Methoden wie    Somatic    Experiencing    (SE),    welches    sich    auf    die nonverbalen,      prozeduralen      Aspekte      des      Traumas konzentriert.   Diese   sind   im   Nervensystem   des   Körpers gespeichert.   Ziel   ist   es   dabei,   die   im   Nervensystem   noch wirksamen      überfordernden      Ereignisse      zu      einem inneren Abschluss zu bringen. Angewandte Methoden Ich arbeite mit den folgenden Methoden: EMDR Traumatische         Erinnerungen         sowie         irrationale Kognitionen   werden   durch   schnelle   Augenbewegungen verarbeitet.       Sehr       effektive       und       wissenschaftlich gesicherte    Methode.    Sogennannte    ‘sanfte    Methode’. Mehr Info Ego-State-Therapie :        Die        Arbeit        mit        inneren Persönlichkeits-Anteilen   kann   helfen,   abgespaltene,   ev. sprunghafte     eiene     verhaltens-     und     Erlebensweisen einzuordnen   und   zu   verstehen.   Methode   der   Wahl   bei komplexer    PTBS    und    bei    Patienten    mit    dissoziativer Symptomatik. NET       (Narrative       Expositionstherapie):        ist       eine schlanke,   sprachbaiserte   Methode      mit   Fokus   auf   der Exposition,   dem   Herstellen   eines   kohärenten   Narrativs und der Einbettung in die eigene Lebensgeschichte. Therapie    der    traumabezogenen    Dissoziation:        Der Begründer    Ellert    Nijenhuis    hat    in    seiner    jahrelangen Arbeit   mit   Menschen   mit   dissoziativer   Identitätsstörung (DIS)   eine   systematische   Herangehensweise   entwickelt, die       auf       der       “demokratischen”       Integration       der verschiedenen Persönlichkeits- Anteile beruht. NARM       (Neuroaffective       Relational       Model):       Der Begründer   Laurence   Heller   war   langjähriger   Trainer   von Somatic      Experiencing      (SE).      NARM      erweitert      den körperorientierten        Ansatz        des        SE        um        eine psychodynamische,   entwicklungsorientierte   Sichtweise. Dabei    wird    sehr    behutsam    gearbeitet    und    so    eine Integration      von      Mentalem      und      Körperlichem      zu erreichen. Mehr Info .   Literaturempfehlungen und Links zu Trauma Herman, Judith L. (2006). Die Narben der Gewalt. Junfermann Verlag: Paderborn. Van der Hart, O., Nijenhuis, E. & Steele, K. (2008). Das verfolgte Selbst - Strukturelle Dissoziation und die Behandlung chronischer Traumatisierung. Junfermann Verlag: Paderborn. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing Ego-state Therapie NET (Narrative Expositionstherapie) NARM (Neuroaffective Relational Model) Therapie der traumabezogenen Dissoziation der Persönlichkeit 
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